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2016-17

Jugendsozialarbeit am Carl-Orff-Gymnasium

In diesem Schuljahr drehte sich bei der Jugendsozialarbeit am COG das Personalrad weiter. Doris Mayr-de Septis verließ die JSA im Dezember wieder und auch Lisa Baumann, die seit September 2016 das Team verstärkt hatte, wechselte im Februar 2017 zur JSA der TGRS. Seit März 2017 ist Peggy Gulden wieder zurück aus ihrer Auszeit und von April bis Juli 2017 konnten wir uns über kurzzeitige Verstärkung durch Lisa Seifert freuen. Somit war das Team neben Claudia Menzel und Florian Weis seit dem Halbjahr erneut komplett.

 

 

Zeit für uns (Zfu)

Nach dem Start im September 2015 lief Zfu auch im Schuljahr 2016/17 erfolgreich weiter. Die Klassen nutzten zunehmend dieses Angebot, um eigene Projekte zu planen und voran zu bringen und – mit Unterstützung durch uns und die Lehrkräfte – Konflikte zu klären oder auch das Klassenklima zum Thema zu machen und zu verbessern.
Moderiert werden die Zfu- Stunden in der Regel von den Klassensprecher_innen. Diese bereiten wir in einer Schulung auf ihre Aufgaben vor und begleiten sie auch während des Schuljahres.
Das Ziel von Zfu ist es, den Schüler_innen die Möglichkeit zu geben, wichtige Themen zu besprechen, für die gewöhnlich im Unterrichtsalltag wenig Raum bleibt. Sowohl die Klassensprecher_innen in ihrer Rolle als Moderator_innen, als auch die gesamte Klasse erwerben und vertiefen durch Zfu Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Organisation oder auch soziales Miteinander.
Im Zfu-Team, das für die Begleitung und Weiterentwicklung des Projekts zuständig ist, engagierten sich in diesem Schuljahr neben dem Team der Jugendsozialarbeit auch drei Lehrerinnen der Schule.

 

 

Mobiler Toberaum

Auf Initiative der stellvertretenden Schulleiterin Frau Karg entstand im vergangenen Schuljahr die Idee am COG einen „Toberaum“ einzurichten, um die Möglichkeit zu schaffen, überschüssige Energie und angestauten Bewegungsdrang auszuleben und die damit verbundene Körperwahrnehmung positiv zu erleben.
Für die Verwirklichung bewarb sich das COG – vertreten durch Frau Karg und Florian Weis – bei der alljährlichen Spendengala der Stiftung der Raiffeisenbank München-Nord mit einem entsprechenden Konzept– und bekam den Zuschlag und eine großzügige finanzielle Unterstützung!
Dank der bei der Gala gesammelten Spenden und dem beträchtlichen Beitrag der Raiffeisen-Stiftung konnten wir in der Folge für das COG verschiedene Materialien wie Puzzlematten, Schaumstoffstäbe, Boxhandschuhe und Medizinbälle für die Tobe-Spiele und psychomotorische Übungen anschaffen.
Darüber hinaus konnte von dem Geld eine Fortbildung durchgeführt werden, an der im März 2017 neben Lehrkräften, Mitarbeiter_innen der Offenen Ganztagsschule und allen Jugendsozialarbeiter_innen des COG auch einige Kolleg_innen der Mobilen Offenen Jugendarbeit und der JSA der Therese-Giehse-Realschule teilnahmen.

 

 

Umfrage beim Elternsprechtag

Während des Elternsprechtages am 26.04.2017 starteten wir unter den anwesenden Eltern eine Umfrage, um zu erfahren, welche unserer Angebote sie als besonders wichtig erachten. Zur Auswahl standen die Themen Alkoholprävention, Medienkompetenz und Klassengemeinschaft. Als am wichtigsten bewerteten die Eltern die Themen Medienkompetenz und Klassengemeinschaft.
Um unsere Schüler_innen fit zu machen im Umgang mit den neuen Medien und insbesondere der Nutzung sozialer Netzwerke, fand im Schuljahr 2016/ 17 ein Vortrag für die 6. und 7. Jahrgangsstufe statt. Zur Vertiefung führten wir anschließend in jeder der Klassen mit Hilfe verschiedener Reflexionsmethoden ein Gespräch zu diesem Thema.

 

 

Mädchenpause

Rätsel: Es ist klingelt. Kaltes Entsetzen. Jähes Aufschreien. Die ausgelassene Stimmung endet plötzlich. Alle wissen, es dauert nun eine Woche bis zum Wiedersehen.

Was hat das zu bedeuten?

Lösung: Die Mädchenpause endet nach 20 Minuten und der Schulgong erinnert daran, dass die Mädchen zurück in den Unterricht müssen.

Viel schwierigere Rätsel von und für Mädchen lösten die jungen Schüler_innen der Mädchenpause, wenn wir gemeinsam die Geheimnisse der allseits beliebten „pink stories“ lüfteten.  

Eine Pause nur für Mädchen – dieses Angebot nutzten jeden Mittwoch in der 2. Pause etwa ein Dutzend Mädchen der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Dabei gab es viel Gelegenheit zum Quatschen, Basteln, Spielen und vielem mehr.